Verein für Höhlenkunde in München e.V.

...für einen möglichen Zusammenschluss der Münchner Höhlenvereine.

 

Wann?     

am Freitag, den 01. Februar 2019 um 19.00 Uhr 

Wo?         

im Gemeindezentrum der Evang. Jesus-Christus-Kirche

in der Hartstraße 6-8 in Germering

 

 

 

 

 

Am 16.10.2018 fand die letzte offizielle Führung durch den Bunker Fridolin in Freising statt und

Mitglieder des VHM hatten die Möglichkeit teilzunehmen. Ich wollte mir das gerne ansehen. Bunker

Fridolin mit Rollstuhl? Kann das funktionieren? Was war hier eigentlich untergebracht?

Der Bunker wurde während des kalten Krieges am Standortübungsplatz nördlich von Freising

erbaut (1961/62). Er beherbergte das Flugkontrollzentrum der US-Luftwaffe für die Luftraum-

überwachung und Jägerleitung, später übernahm das deutsche Militär. Der langjährige Werksleiter

hat die Führung durch das jetzt komplett leere Bauwerk mit sehr viel persönlichem Engagement

durchgeführt.  Es war sehr interessant und trotz meiner körperlichen Einschränkung recht gut

zu bewältigen.

 

         

 

 Nur die Technikräume sind noch voller Maschinen und Schaltstellen.

 

       

       

Wenn ihr mehr über den Bunker Fridolin erfahren wollt, dann lest den nächsten Schlaz. 

Dort könnt ihr noch mehr Hintergrundinformationen erhalten.

 

Leo Mayer

 

 

 

 

 

 

Anbei der Bericht vom Treffen der ECRA, auch zu finden auf der Homepage der Österreichischen Höhlenrettung!

Viel Spaß beim Weiterlesen!

 

 

 

 

 

Eines der schönsten Geotope am Fuße der Watzmann-Ostwand trägt den Namen „Eiskapelle“.

Ist sie wirklich eine Kapelle aus Eis? Schon beim Anblick des enorm großen, nicht ganz

ungefährlichen, Eingangsportals stockt einem der Atem. Im Schein der Sonne fällt der Blick

weit in das Innere der Eiskapelle und bietet dem Betrachter ein sakrales Bild. Wegen der

klimatischen Veränderungen,  somit auch langanhaltenden Sommertagen, kommt es zur

massiven Abschmelzung der Eiskapelle.     

  

Auf mich wirkte die Kapelle aus Eis, als würde ich durch den Regen gehen oder als würde sie weinen.

Durchzogen mit Schutt und Geröll erstreckt sich die Eiskapelle nur noch wenige Meter  bis zum Fuße

der gewaltigen Watzmann-Ostwand. An dieser Stelle fällt der  eindrucksvolle Eisbach  über die

Randkluft aus in beachtlicher Höhe ein und setzt seinen Weg durch die Eiskapelle fort  bis er schließlich

ins Freie tritt.

  

Einige Höhlenforscher aus den Vereinen „Höhlenforschung Südbayern e.V.“ und „Verein für

Höhlenkunde in München e.V.“ und andere Höhlenbegeisterte, besuchten unter der Führung von

Andreas Wolf im Oktober 2018 die Eiskapelle am Fuße der Watzmann-Ostwand.

 

Peter Forster