Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Jörg Obendorf

SOFORTHILFE in Höhlen ist lebensrettend. Das sollten sich einige Höfos (überall) hinter die Ohren schreiben. Soforthilfe soll gelehrt und erlernt werden. Das ist auch eine Aufgabe aller Höhlenvereine. So Johann und Thomas, der Verunglückte und (einer der) Soforthelfer sind dieser festen Auffassung. Die Soforthelfer der ersten langen Stunden waren : Ulli, Floh, Reiner und Thomas. Die haben perfekt zusammen funktioniert.

Die anschließende Riesenrettung, besteht aus vielen Glieder einer Rettungskette, wo jedes (teilweise mehrfach vorhandenes) Glied seine Aufgabe hervorragend erfüllt hat.

Auch war die betroffene Forschungsgruppe mit wirklich guter Soforthilfeausrüstung ausgestattet. Allein schon die Soforthilfeausrüstung (für sich alleine betrachtet) war Lebensrettend. Ohne diese Rettungsausrüstung wäre alles anders gelaufen

Bei den Gliedern der Rettungskette im Riesending sind alle Retter (der vielen Rettungstage), wie eine Familie zusammen gewachsen. Nahezu alle der Fernsehbilder geben (nach Meinung der Beiden), die echten Stimmungen der Situationen wieder. Auch die Schlussbilder des Spalier´s der vielen Retter war menschlich absolut echt.

Die gewaltige Leistung der internationalen Helfer und der Bergwacht Bayern verdient höchste Anerkennung. Bemerkenswert ist, dass auch in einer Reihe anderer Europäischen Höfo-Rettungen,deutlich mehr Retter fertig gepackt hatten, um sofort einzufliegen.

Wenige wissen, dass Johann mehrfach in`s Leben zurückgeholt wurde. Die wirklich letzte Sicherheit brachte erst das Krankenhaus.

Wir sind wieder da : Sind die Originalworte von Johann bei der heutigen leidenschaftlichen Begrüßung am 17.09.2014 in München. Wie nicht anders erwartet, Johann ist und bleibt Höhlenforscher der besten Güte.

(Die Darstellung, wie der Rettungsablauf genauer war, wird von einer Reihe von Berichten und Wortmeldungen der unmittelbar Betroffenen abhängen.)