Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Gerhard Meidinger

Während sie für Kinder einfach ein Spielzeug ist in dem man sich herrlich vergnügen kann, erweckt sie in so manchem Erwachsenen vehementen Ehrgeiz. Den kann man in der Schlufbox aber auch ausleben, denn anders als bei einer echten Höhle können hier im Notfall die Seitenteile abgenommen werden.

Wir unterhielten uns mit Daniel Gieseke der sie gebaut hat: "Die Idee hatte Werner Zagler aus dem Italienurlaub mitgebracht. Schließlich saßen dann er, Gertrud Keim, Jens Beisswenger und ich am Tisch und haben auf ein Blatt geschmiert, wie's ungefähr aussehen könnte.

Dann hab' ich einfach drauf losgebaut, mit Jens Hilfe, und wir haben immer wieder rumprobiert und so die auftretenden Probleme durch Praxisversuche gelöst. 

Man kann drei Schieber verstellen, ein horizontaler am Eingang, höhenverstellbar, und dann zwei vertikale über Eck, in der Breite verstellbar."

Gearbeitet hat Daniel an der Box etwa 50 Stunden. Die ganze Kiste bringt ca. 200 Kilo auf die Waage, ist 2,50 x 2,50 Meter groß und etwa 90 cm hoch. Und wenn man erst mal drin ist, kommt das Höhlenfeeling ganz von selbst.

 

(Foto oben von Daniel Gieseke:
die Schlufbox vor der Lackierung;

Foto unten:
Daniel im Forschungslager)