Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Verena Grüneis

Nachdem wir uns an der Autobahnausfahrt Rosenheim alle eingefunden hatten, beschlossen wir, uns in zwei Gruppen zu teilen:
Berti nahm sich mit 5 Leuten das Kühlloch in der Taugl vor und ich  fuhr mit Victoria, Ron und Felix zum Saalachsee, um uns die Adventshöhle anzuschauen. Der Eingang war mir bekannt von einer Befahrung der Pfingsthöhle im Frühling. Wir erreichten zügig das Loch, der Umgang mit der zum großen Teil geliehenen Ausrüstung verlief gekonnt und wir kamen gut voran.
 
In den Schacht am Wasserfall hatten wir dann zuerst das 25m-Seil eingehängt, mussten es aber gegen das 40m-Seil austauschen,  da uns das Material knapp wurde und es sonst bis zur Großen Halle nicht gereicht hätte. IMGP2715Also ein extra Aufstieg. Von dieser beeindruckend großen Versturzhalle nahmen wir den horizontalen Gang rechts und freuten uns über den besonders schönen Sinterschmuck dort. Nachdem es immer lehmiger wurde, stoppten wir, machten die Lampen aus und lauschten einer sehr speziellen Wasserfallmusik. Nach einer Brotzeit traten wir den Aufstieg an. Super, wie fit alle waren!
 
Im letzten Tageslicht erreichten wir den Ausgang und stolperten  zufrieden durch den Wald hinunter. Im Altwirt in Piding trafen wir dann auf Berti mit zwei seiner Teilnehmerinnen, tauschten das Erlebte aus und waren mal wieder total fasziniert von der Vielfalt, der Schönheit und der Wildheit der Höhlen.