Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Roland Konopac: Der eine hat, der andere nicht!

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Zur Perfektion ist es noch weit. Die Ausrüstung noch optimierungsbedürftig. Immerhin, muß es nicht die teuere DIR Ausrüstung sein. Am Echinger Weiher gab es dieses Wochenende einen Höfo im Schlaz und Flaschen sidemount zu sehen. Die Flaschen sind dabei seitlich fixiert und lassen sich frei zur Seite schwenken. Vorteil: nur der Brustkorb oder der Kopf beschränkt das Vorwärtskommen in niedrigen oder schmalen Spalten. Auf einen Auftriebskörper hatte ich in Anbetracht der geringen Tiefe von maximal 7,2 Meter zunächst verzichtet. Im See verwendete ich zwei 7 Liter 300 bar Stahlflaschen. Zusätzliches Blei war nicht nötig, der Abtrieb unterhalb 3 Meter Wassertiefe deutlich spürbar und ab etwa 5 Meter mit der Lunge nicht mehr ausgleichbar.

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Deshalb hängte ich mir eine kleinen Auftriebskörper, der Ähnlichkeit mit alten Schwimmwesten hatte, um den Hals. Damit war es dann unterhalb der 5 Meter perfekt. Die Bilder zeigen die Ausrüstung im Vergleich, Markus 100% DIR, Johanna in der Standardsportausrüstung und ich mit Gummistiefeln und Schlaz und dem Schwimmkörper. Alles funktioniert, ich kann die Flaschen selbst an- und ablegen und erreiche alle Ventile. Für unser Höhlenprojekt werden wir auf zwei 3 Liter 300 bar Flaschen sidemount wechseln - es ist eng - und für die Strecke 7 Liter 200 bar Alu verwenden.