Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Mittwoch 24. August, 14 Teilnehmer

Ludwig Ganghofer: Wen Gott liebt, den läßt er fallen in dieses Land.

Edu vielen Dank für die Organisation dieses wunderbaren Tages, das erste Boot um 7:45 Uhr und das letzte um 19:15 Uhr. Mehr ging nicht und es ging ja überhaupt nur in dieser Tageslänge, weil die Ausflügler so zahlreich im Biergarten St Bartholomä drängten, dass die Königseeschiffahrt die Fahrtzeiten ausweitete.

Es hatte ein Traumwetter, der Himmel wolkenlos, morgendlicher Nebel über dem See. Zum Eingang brauchten wir etwas länger als geplant, trotzdem hatten wir in der Höhle genug Zeit. Am Berggeist teilten wir uns auf. Edu ging Richtung Biwak, der Rest Richtung Mühlengang und Wasserfall. Beides erfordert Selbstsicherung am Drahtseil.

Es heißt zwar, die Salzgrabenhöhle wäre ausgeforscht, doch ist beispielsweise am Mückenschluf deutlicher Luftzug zu beobachten gewesen, auch roch es frisch. Da es trotz großer Querschnitte im Eingangsbereich stürmische Auswärtsbewetterung hatte, der Mückenschluf ebenfalls in Richtung Endversturz bewetterte, dieser aufgrund toter Mücken so heißt und dort - vermeintlich tief im Berg - auch ein Fledermausskelett lag, liegt der Verdacht auf eine noch unbekannte Verbindung nach außen nahe.