Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Reinigung vor der Mangfallhöhe

München, 7 Uhr, regnete oder schneite es? Genau konnte das nicht definiert werden. Cornelia äußerte zuerst Bedenken, bei dem Wetter die geplante Fledermauszählung durchzuführen und zur Schlüssellochhöhle aufzusteigen. Elisabeth und ich waren auch nicht sonderlich scharf darauf völlig durchzuweichen. Um die Diskussion nicht im Nassen zu führen, stiegen wir am Treffpunkt erst einmal alle in den Wagen und fuhren durch zunehmend dichteres Schneetreiben zum Irschenberg-Mc Donalds, auf einen Latte mit Croissant am künstlichen Kaminfeuer.

Mangfallhoehle muell t

Schnell war klar, die Zählung wird auf besseres Wetter verschoben. Als Alternative bot sich die nahe Mangfallhöhle an, die ebenfalls ein Fledermausquartier sein sollte. Nach einer gemütlichen Stunde, die wir uns über Höhlenrettung unterhielten, ging es Richtung München zurück.

Über eine glatte Strasse rutschten wir ins Mangfalltal hinab. Vor der Höhle das gewohnte traurige Bild. Abfall und Dreck, vermutlich Überbleibsel von Partys und Erkundungen der Mangfallhöhle. Drinnen fanden wir leider keine einzige Fledermaus, dafür fühlten sich die zahlreichen Spinnen sehr wohl. Damit die Fahrt nicht völlig vergebens war, nahmen wir den vor der Höhle gefundenen Müll mit. Schon um 11 Uhr war ich wieder daheim.