Verein für Höhlenkunde in München e.V.

3 Fragezeichen in der Hirlatz

Kein Teilnehmer sah die Möglichkeit sich am Freitagmittag aus seiner Arbeit zu lösen. Um dennoch am geplanten Wochenende sinnvoll forschen zu können, überlegte sich Beni eine entspannte Tour zum Sandbiwak. In dessen Nähe befanden sich 3 kleine Fragezeichen, allesamt in Deckennähe.

Das Sandbiwak ist das eingangsnäheste Biwak. So konnte ein spätes Treffen vereinbart werden: 16 Uhr im Mc D am Irschenberg. Es wurde 18:30 Uhr und es mußte noch gegessen werden. So war der Trupp Beni, Michi, Zsolt, Roland und Jo erst um 4 Uhr im Bett. Auch weil aus der Brückenhalle noch Material geholt wurde und die Hallstätterschlote, sowie die Bachschwinde besucht wurden.

Samstag, es war noch dunkel, standen wir gegen Mittag auf. Während Jo arbeitslos herumstand und fror, durften die Herren ihr Spielzeug testen. 2 Bohrmaschinen kamen zum Einsatz an zwei zu überprüfenden Stellen. Ein spannende Querung wurde durch Roland und Zsolt eingebohrt. Eine Wand in Raupentechnik akkubedingt in 2 Etappen überwunden, zuerst durch Michi und Beni, dann durch Roland und Michi. Zsolt gönnten wir einen Alleingang an der dritten Stelle im Vorstieg. 4 Zuschauer hofften, er wird nicht fallen. Nirgends ging es schlufbar oder gar groß weiter. 3 Fragen weniger. Ab ins überaschend gemütliche Biwak.

Auf dem Weg nach draußen - nach erholsamen Schlaf, Zeitgefühl geht in der Höhle völlig verloren, es war jedoch Sonntag - betrachteten wir noch ein Fragezeichen am Kopf der Leiterhalle. Eine potentielle Fortsetzung für Adrenalinjunkies, erreichbar durch überhängende Querung einer Wand mit 70 m Dunkelkeit unter dem Hintern. Auch dieses Fragezeichen wird irgendwann fallen. Wir haben nun genug geübt.

Schnitzel in Steeg, nach den Tütensuppen ... Was geht´s uns gut!