Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Anfang August nutzte eine Gruppe von sechs Höhlenforschern die Gelegenheit, ihr Können und Gelerntes in der Fränkischen Schweiz unter Beweis zu stellen. Die Einseiltechnik, auch SRT-Technik (Single rope technique) genannt, wurde zuvor im Klettergarten und bei Höhlenbe-fahrungen geübt. Ausgerüstet mit Seilen, Schachtgurten und Lampenzeug, setzte sich die Gruppe in Bewegung zu den nahe gelegenen Höhlen. Eine kleine unscheinbare Öffnung verspricht den Höhlenforschern einen Abstieg durch das Deckenloch in eine größere Halle.
 
 





 
 
Unmittelbar nach dem Abseilen setzte sich der Weg über eine größere Stufe nach oben fort. Von dort aus führt ein weiterer Schacht in die Tiefe. Dieser war eine besondere Herausforderung für die Schachtneulinge, da nicht nur der Seileinbau, sondern auch das Anseilen im Liegen bewältigt werden musste. Am Schachtgrund wurde schließlich das Ende dieser Höhle erreicht.
 
 
 
  
 
  
  

 
 
Eine weitaus beeindruckendere trichterförmige Schachtöffnung in der Nähe war aus psychologischer Sicht das Highlight des Tages. Auch hier zeigten sich alle Teilnehmer von ihrer besten Seite und spazierten die senkrecht abfallende Schachtwand hinab. Nachdem alle drei Hallen dieser Höhle befahren wurden, ging dieser ereignisreiche Übungstag für die Schachtneulinge langsam zu Ende. Es war wieder eine wirklich tolle Höhlenaktion.
 
 
Peter Forster