Verein für Höhlenkunde in München e.V.

Eine Anfängertour in ein paar Schachthöhlen in der fränkischen Schweiz stand an.

Jedes Jahr führt Peter Forster dort an der Höhlenforschung interessierte Neulinge an die speziellen Befahrungstechniken für Schachthöhlen heran. Wir hatten Glück, relativ wenig Neue nahmen teil. Elina Bauer, Patrick Maier, Roy und Sarah Lichtenheldt, alle auch frische Mitglieder des Vereins, erhielten daher eine besonders individuelle Betreuung. Nach vielen Erklärungen zum Thema Einbau und Sicherheit ging es in den ersten Schacht. Tobias Timmermanns, ebenfalls erfahren, unterstützte Peter. Tobias durfte in jedem Schacht als Erster nach unten um uns bei Problemen auch von dort helfen zu können.

Nach und nach seilten wir uns alle ab. Allerdings gab es hie und da einen Stopp, entweder für Fotos oder einfach um ein Gefühl für die Ausrüstung zu bekommen.

Unten angekommen wandte sich jeder kurz seinen Interessen zu. Patrick baute Skelette zusammen, Elina untersuchte Steine und Sinter. Roy, Tobias und ich untersuchten diverse enge Löcher, während Peter nach neuen geeigneten Plätzen für Fotos suchte. In Folge wurde ein Teil von uns kurzerhand zu Blitzsklaven und die anderen der Gruppe zu Fotomodellen.

Erst nachdem Peter das Gefühl hatte genug Fotos geschossen zu haben, ging es zurück an die Oberfläche.

Dort angekommen wurde der nächste Schacht vorbereitet. Nun durften wir Neuen das Gelernte zeigen. Nach Abnahme ging es in alter Reihenfolge hinab in die Dunkelheit.

Unten im zweiten Schacht war für mich erst einmal Ratlosigkeit angesagt. Ich konnte den Weiterweg nicht finden. Tobias lies mich etwas schmoren, dann zeigte er nach oben. Roy durfte ran, um das Handseil auf einem oben liegenden Absatz einzubauen. Als gut die Hälfte der Gruppe oben war, fiel auf, dass das Seil für den letzten Schacht an der Oberfläche vergessen wurde.

Ich nutzte die Gunst der Stunde und übte das Aufsteigen und Abseilen einmal zusätzlich.

Als das fehlende Seil eingebaut war, ging es weiter. Die Anweisung lautete: Erst das Abseilgerät einbinden, dann den Schluf hinabkriechen und im Anschluss Abseilen. Dies klang, da ich es das erste Mal gehört habe, irgendwie dramatisch.

Aber sowie ich an der Kante lag, war es aber alles andere als das. Kein Drama! Es hat mir sogar Spaß gemacht, weil die Bewegung nicht nur den Kopf oder den Körper forderte, sondern ich mich auf so viele andere Dinge zeitgleich konzentrieren musste.

Nach einem, gefühlt nicht enden wollenden, Schacht kamen wir in einer toll versinterten kleinen Halle an. Erst nachdem auch hier viele Fotos geschossen wurden, ging es wieder zurück an die Oberfläche.

Oben gab Peter noch weitere zukünftig sicherheitsrelevante Tipps. Danach wurde alles ab- und ausgebaut. Wir Neuen schauten, da noch Energie vorhanden war, eine weitere, diesmal kleine, Höhle direkt neben den Windlöchern an.

Da nun aber jeder Tag irgendwann ein Ende haben muss, haben wir diesen mit einem deftigen Essen ausklingen lassen. Danke Tobias und Peter fürs Zeigen und Erklären. Und Peter speziellen Dank für diese tollen Fotos!

Sarah Lichtenheldt

 

 

Liebe Besucher!

 

Diese Homepage wird zur Zeit überarbeitet. Wir bitten um etwas Geduld!

Unsere Termine sind gepflegt, wir treffen uns regelmäßig.

Schau vorbei!

 

 

Liebe Mitglieder des Vereins für Höhlenkunde in München!

 

Mit deutlicher Mehrheit stimmte der Verein für Höhlenkunde in München e.V. und die Höhlenforschung Südbayern e.V. einem Zusammenschluss zu!

Die Vorstände des VHM und der HFS wurden auf den letzten beiden Mitgliederversammlungen ermächtigt, den Verschmelzungsvertrag zu unterzeichnen.

 

Am 30.4.2019 wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. 

Alle Vorstände, Referenten/ Fachbeiträte werden neu gewählt und eine Reihe von Beschlüssen umgesetzt. 

 

Die Historie des VHM München bleibt erhalten und die Fortentwicklung des Vereins ist somit gesichert.

Auf dem Treffen der Südbayerischen Höhlenforscher wurde der anstehende Zusammenschluss von HFS  und VHM mitgeteilt. 

Bärbel Vogel (Erste Vorsitzende des VdHK) und Martin Hader (Vertreter des Bayerischen  Landesverbandes) sowie die anwesenden Vertreter der südbayerischen Höhlenvereine Chiemgauer Höhlenbären, Höhlenverein Sonthofen und des Vereins für Höhlenkunde Schellenberg gratulierten hierzu.

 

 

Liebe Mitglieder der Höhlenforschung Südbayern und des Vereins für Höhlenkunde in München!
 
Eine gebündelte Kraft in der deutschen Höhlenforschung!
Mit einem gemeinsamen Verein wollen wir, die Vorstände der beiden großen südbayerischen Vereine‚ 
'Höhlenforschung Südbayern e.V. (HFS)‘ und  des ‚Vereins für Höhlenkunde in München e.V. (VHM)‘,
das Angebot und die Möglichkeiten für unsere Vereinsmitglieder zukünftig verbessern.
 
Diese Fusion wird nach dem Umwandlungsgesetz Verschmelzung genannt.
Unsere Vereine leben von den Beiträgen und Aktivitäten der Mitglieder, sie sind Orte des Kennenlernens
und des Austauschs. Wir Vorstände setzen den Rahmen, ein Angebot, das alle Mitglieder nutzen können,
aber nicht müssen. Forschungen werden mit den Beiträgen aller finanziell, nicht zuletzt durch die Steuer-
befreiung der Gemeinnützigkeit, unterstützt.
 
Daher ein HERZLICHES DANKESCHÖN an alle, die unsere Vereine  mit Leben erfüllen, Touren oder
Trainings anbieten, oder aber sich auch mit Wissen, Erfahrung und  Meinungen einbringen.
 
Höhlen sind kein rechtsfreier Raum, deswegen leisten Vereine Lobbyarbeit und vertreten die Interessen
der Mitglieder vereinspolitisch und auch gegenüber Behörden. Die Vereine bieten Absicherungen und
Versicherungen. Sie sind zudem Türöffner für allerlei Aktivitäten, insbesondere auch im Ausland.
 
Wir, die Vorstände von HFS und VHM, haben Anträge auf Verschmelzung unserer gleich großen Vereine
in die anstehenden Jahreshauptversammlungen eingebracht.
Diese Anträge bedeuten einen neuen Aufbruch in München und Südbayern. Wir gewinnen gemeinsam!
Eine ‚Fusion auf Augenhöhe‘ ist seitens einiger Mitglieder der HFS gewünscht, manche Mitglieder im VHM
fürchten eine ‚Kaperung des VHM durch die HFS‘. In diesen Begriffen schwebt im Hintergrund die
Vorstellung von Konkurrenz oder der Macht eines Stärkeren. Dieses Bild ist irrational, es geht nicht um
größer, besser oder stärker.
 
Wir, die Vorstände von HFS und VHM, vertreten die Satzung und stehen für  gebündelte Aktivitäten,
mehr Austausch, größere finanzielle Mittel, mehr Erfahrung, größeres politisches  Gewicht und eine
belebte Mitgliederzeitschrift von der auch stille Förderer des gemeinsamen Vereins profitieren.
 
Der VHM behält den Traditionsnamen, übernimmt das Logo der HFS und zusätzlich den Schriftzug
‚Höhlenforschung Südbayern‘. Aus unserer Sicht ein fairer Vorschlag, und viel besser als anders herum.
Wir vertreten den Verein als Summe der Meinungen aller. Deswegen planen wir als ersten Schritt nach der
Verschmelzung zeitnah Neuwahlen.
Menschen und Positionen im Verein unterliegen einem Wandel und mit diesem wandelt sich eine
Vereinskultur. Die Führung des gemeinsamen Vereins wird in allen Positionen
neu gewählt werden. Bei der Verschmelzung steht für uns Vorstände die satzungsgemäße Unterstützung
unserer Mitglieder im Interesse der Höhlenforschung im Mittelpunkt. Dafür stehen wir auch in einer
gemeinsamen Zukunft. Es geht um Angebote an Euch. Die Mehrheit entscheidet, wer im neuen Verein
welche Position verantwortet. Das ist Euer Einsatz. Wie immer im Leben gilt, Schwierigkeiten wird kein
anderer für Euch lösen. Ihr gestaltet den Verein und die Vereinskultur.
Ihr entscheidet!
 
Herzlich grüßen Euch Gisela, Florian, Jürgen, Peter, Roland und Tobias
 
 
München, den 12.02.2019